Jedes dritte Haustier schläft nachts im Bett – was Studien zeigen
Viele Menschen in Deutschland teilen ihr Bett nicht nur mit ihrem Partner, sondern auch mit ihrem Haustier. Ob schnurrend, hechelnd oder unruhig – Hunde und Katzen gehören für viele Familien selbstverständlich zur nächtlichen Gesellschaft. Eine aktuelle Umfrage zeigt nun, wie verbreitet dieses Verhalten wirklich ist.
Laut einer repräsentativen Erhebung des Instituts YouGov schläft rund ein Drittel aller Haustiere in Deutschland regelmäßig im Bett ihrer Halter. Befragt wurden Menschen aus mehreren europäischen Ländern. Dabei zeigt sich: In keinem Land ist die Tiernähe so groß wie hier. In der Schweiz dagegen erlauben nur etwa 20 Prozent ihrer Tiere, das Bett zu teilen.
Mehr als die Hälfte der befragten Tierhalter gab an, dass Hund, Katze oder ähnlicher Mitbewohner einen eigenen Schlafplatz hat – etwa ein Körbchen oder einen Käfig. Und rund ein Viertel der Tiere nutzt bevorzugt das Sofa, während einige Haustiere sich ganz frei aussuchen dürfen, wo sie sich zur Nachtruhe niederlassen.
Der Deutsche Tierschutzbund bewertet das gemeinsame Schlafen grundsätzlich neutral. Für Hunde und Katzen sei es meist unproblematisch, im Bett der Besitzer zu liegen – entscheidend sei eine gute Hygiene. Regelmäßiges Entwurmen und ein Check auf Zecken oder Flöhe gehören deshalb dazu.
Bei kleineren Tieren wie Meerschweinchen oder Kaninchen sieht die Lage jedoch anders aus. Sie gelten nicht als geeignete Bettgenossen, da sie im Schlaf leicht verletzt oder sogar erdrückt werden könnten. Außerdem brauchen sie Rückzugsmöglichkeiten und den Kontakt zu Artgenossen.
